Wissenswertes über Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern: Landkarte © Sven Knie - Fotolia.com
Mecklenburg-Vorpommern: Viel Wasser und wenige Einwohner
Im Nordosten Deutschlands liegt das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern, das, wie der größte Teil Norddeutschlands, relativ flach ist und nur wenige Erhebungen bietet. Ein großer Teil liegt an der Ostsee und auch die Ostseeinseln Rügen, Usedom, Poel und Hiddensee gehören zu Mecklenburg-Vorpommern, das aus zwölf Landeskreisen, sechs kreisfreien Städten und der Landeshauptstadt Schwerin besteht. Obwohl das Bundesland flächenmäßig sehr groß ist, findet man hier die geringste Bevölkerungsdichte in ganz Deutschland. Kleine Städte und Dörfer dominieren die Landschaft, während Greifswald und Rostock zu den Städten mit Universitäten gehören und zu den ältesten Deutschlands zählen. Schiffbau und Landwirtschaft prägen die Landschaft, in der Tourismus auch zu den Erwerbszweigen gehört, denn die 14 Nationalparks locken Besucher in den Norden.
Mecklenburg-Vorpommern: Geschichte und Meer
Die erste urkundliche Erwähnung von Mecklenburg-Vorpommern stammt aus dem 10. Jahrhundert, während die Bedeutung des Namens auf das Altsächsische zurückgeht und so viel wie "große Burg" bedeutet, denn in Mecklenburg-Vorpommern stand lange Zeit die Burg Mecklenburg. Im 20. Jahrhundert vereinigten sich Pommern und Mecklenburg und wurden zu einem Staat. Die Küste ist hier etwa 1.700 Kilometer lang und somit die längste im gesamten Deutschland. Die bekannten Kreidefelsen prägen die Landschaft auf der Insel Rügen und in Mecklenburg-Vorpommern findet man überwiegend lehmige Böden und sehr viel Wasser, denn hier ist die bekannte Seenplatte mit Seen wie der Müritz und dem Plauer See und eben die Ostsee. Die höchste Erhebung ist der Baltische Landrücken, wo die Helpter Berge mit knapp 180 Metern die höchsten sind. Die Bevölkerung setzt sich aus Mecklenburgern und Pommern zusammen, dazu kamen nach dem Zweiten Weltkrieg Pommern und Ostpreußen sowie viele Aussiedler und Spätaussiedler aus Vietnam und Russland. Gesprochen wird hier Hochdeutsch, das teilweise mit niederdeutschen Einflüssen durchsetzt ist.
Mecklenburg-Vorpommern: Kultur & Maritimes
Eine beliebte Sehenswürdigkeit ist das Ozeaneum in Stralsund, das zum Deutschen Meeresmuseum gehört, aber auch die zahlreichen Theater, wie zum Beispiel das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin oder das Volkstheater Rostock sind beliebt und bieten Aufführungen aus den Bereichen Schauspiel und Musik.
Zahlreiche Museen zeigen die Geschichte und Kunst der Region und internationaler Künstler, zu denen das Staatliche Museum Schwerin oder das Pommersche Landesmuseum in Greifswald ebenso gehören, wie das Deutsche Bernsteinmuseum oder das Rostocker Kloster zum Heiligen Kreuz sowie das Kulturhistorische Museum im Stralsund.
Mehr als 2.000 Schlösser und Gutshäuser kann man hier besichtigen und zahlreiche Veranstaltungen locken besonders im Sommer Besucher an. Viele Werften findet man an der Küste Mecklenburg-Vorpommerns, besonders in Wismar, Wolgast, Greifswald und Rostock-Warnemünde, während sich an der gesamten Küste und auch auf den Ostseeinseln viele Seebäder finden lassen, zu denen Kühlungsborn, der älteste Seebadeort Deutschlands Heiligendamm, Fischland-Darß-Zingst und Heringsdorf auf Usedom gehören. Die Hansestädte Wismar, Rostock, Stralsund, Greifswald und Wolgast verfügen teilweise über von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Altstädte, die noch auch dem Mittelalter stammen und sowohl historisch, wie kulturell wichtig sind. Auch die Mecklenburgische Seenplatte, die Mecklenburgische Schweiz und die Feldberger Seelandschaft beeindrucken durch ihre Natur und ihren vielen Freizeitangeboten, wo viele kleine Dörfer und Landgasthofe ebenso beliebt sind, wie zum Beispiel der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.
